Bernd Saxe - SPD Kandidat zum Bürgermeister in Lübeck 2011

persönlich.

Am 30. März 1954 wurde ich in Ibben­büren, West­falen geboren. Dort habe ich erst die Mit­tlere Reife gemacht und dann eine Aus­bil­dung zum Indus­triekauf­mann bei Siemens in Dort­mund. An der Hochschule für Wirtschaft und Poli­tik in Ham­burg, an der bere­its Per­sön­lichkeiten wie Hans-​Olaf Henkel und Björn Eng­holm vor mir studierten, schloss ich mit dem Titel Diplom-​Sozialwirt ab (1980).

Bere­its seit 1975 lebe ich nun in Lübeck. Lübeck ist sei­ther meine Stadt. Zunächst als Zivil­dien­stleis­ten­der bei der AWO. Anschließend war ich von 1983 bis 1992 Geschäfts­führer der SPD Lübeck. Von 1992 bis 2000 habe ich Lübeck als direkt gewählter Abge­ord­neter im Schleswig-​Holsteinischen Land­tag vertreten. Im Jahr 1999 stimmten die Lübeck­erin­nen und Lübecker zum ersten Mal in einer Direk­t­wahl über ihren Bürg­er­meis­ter ab. Das gab es bisher in der lan­gen lüb­schen Geschichte noch nicht. Die Lübeck­erin­nen und Lübecker wählten mich dann zum 228. Bürg­er­meis­ter der Hans­es­tadt Lübeck.

Mit­glied der SPD bin ich seit 1972 und das aus guten Grund. Unsere Fam­i­lie hatte nie viel Geld. Aber meine Eltern bestanden darauf, dass ich und meine Geschwis­ter eine gute Aus­bil­dung bekom­men. Das Geld für die höhere Schule reichte aber nur für ein Kind. So durfte meine ältere Schwester auf das Gym­na­sium. Die sozialdemokratis­che Bil­dungsre­form Willy Brandt´s hat mir dann erst ermöglicht, dass ich später auch studieren kon­nte. Gute Bil­dungschan­cen für alle unab­hängig von Herkunft und Einkom­men der Eltern, um ein selb­st­bes­timmtes Leben führen zu kön­nen, ist für mich noch immer Kern der sozialdemokratis­chen Idee. Das war für mich auch der Antrieb, nicht nur in der SPD mitzuar­beiten, son­dern mich auch bei der AWO zu engagieren und das AWO Jugendw­erk aus der Taufe zu heben, dessen Bun­desvor­sitzen­der ich dann auch von 1980 – 1984 war.

Angesichts des demografis­chen und Fachkräfte­man­gels ist Bil­dung mehr denn je der Schlüs­sel für die Zukunft unserer Gesellschaft. Wir kön­nen es uns mehr denn je nicht mehr zu lassen, dass Jugendliche ohne Abschluss die Schule ver­lassen oder keinen Aus­bil­dung bekommen.

In meiner Freizeit ver­suche ich, mich mit Fahrrad­fahren fit zu hal­ten, bei Fre­un­den mitzusegeln oder genieße es ein­fach auch, zu Hause zu sein, einen Krimi zu lesen oder für Fre­unde zu kochen. 

Ich habe mich entschlossen, weiter zu machen, weil viel erre­icht wurde und noch viel zu machen ist. Ich hatte in den let­zten Jahren die Chance, dank der sehr engagierten und motivierten Zusam­me­nar­beit mit meinen Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern in der Ver­wal­tung, aber auch dank der Begeg­nung und Zusam­me­nar­beit mit den Lübeck­erin­nen und Lübeck­ern, viel für unsere Stadt zu erre­ichen, dass sich nun bei neuen Pro­jek­ten auszahlt und das Fun­da­ment für die Zukunft unserer Stadt ist. Viele Pro­jekte sind in Arbeit, viele Pro­jekte liegen noch vor uns. Ich möchte gerne diese Pro­jekte umset­zen und gemein­sam mit den Lübeck­erin­nen und Lübeck­ern weiter an der Zukunft Lübecks arbeiten.




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